Irmi und das Nein, interaktives Puppentheater für die 1. Klassen

Am 24.10. fand für die beiden 1. Klassen unserer Grundschule ein interaktives Puppentheater statt. Das Puppentheater ist Teil eines Präventionsprogramms des Polizeipräsidiums in Zusammenarbeit mit der Puppenspielerin Christine Theberath von „Voll das Theater“ zum Thema Gewaltprävention. Den Kindern wurden mehrere Szenen vorgeführt, bei denen sich ein 7-jähriges Mädchen namens Irmi auf den Spielplatz begibt und dort im Sandkasten von verschiedenen Menschen angesprochen wird: eine alte Frau küsst sie auf die Backe, ein älterer Junge klaut sich ihren Roller, eine sich langweilende Jugendliche stiftet siezum Klauen an und ein ekelhafter älterer Herr möchte sie mit zu sich nach Hause nehmen und meint, er hätte zuhause kleine Katzenbabies. Immer sagt Irmi ein Bauchgefühl ganz deutlich „Nein“. Doch in den ersten Szenen traut sie sich noch nicht. Frau Baumgärtner, eine Polizistin in Uniform, erklärte den Kindern dann, wie wichtig es ist, einem komischen Bauchgefühl zu vertrauen und laut und deutlich „Nein“ zu sagen und sich notfalls auch Hilfe holen. Die Kinder „helfen“ Irmi dann dabei, bei allen diesen verschiedenen Situationen „Nein“ sagen zu können.Den Kindern gefiel das Theater sehr gut, besonders der mit einem imaginären Fußball spielende Kai brachte sie zum Lachen. Ein großes Lob an Frau Theberath für die hervorragende schauspielerische Leistung,die die Kinder in ihren Bann gezogen hat. Auch Frau Baumgärtner hat bei den Kindern in ihrer Polizeiuniform großen Eindruck gemacht. Sie konnte das ernste Thema, sich als Kind vor Übergriffen jeglicher Art zu schützen, sehr kindgerecht erklären. Vielen Dank für den Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule für die finanzielle Ermöglichung dieses Theaters.