Zwei Schülerinnen gewinnen den ersten Preis beim Wettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung

Erster Platz für Karolina Kozuchova und Dalia Badleh

Die beiden Schülerinnen der Klasse 9 staunten nicht schlecht, als sie Ende April mitten in der Corona-Krise von ihrer Ethik-Lehrerin Frau Heidenreich telefonisch kontaktiert wurden. Doch es gab einen triftigen Grund dafür. Der Comic, den die beiden beim 62. Wettbewerb der Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Ethik-Unterrichts eingereicht hatten, führte auf direktem Weg zum 1. Platz.

Ihr Gewinn ist mit einem hochdotierten Preis und einer Ehrung im Stuttgarter Landtag verbunden. Die Belohnung wäre eine einwöchige Reise nach Frankreich gewesen, gemeinsam mit anderen Erstplatzierten. Doch die Reise musste aufgrund der Corona-Bestimmungen entfallen. Und auch der festliche Akt der Preisverleihung durch die Landtagspräsidentin Mutherem Aras im Landtag in Stuttgart, konnte leider nicht vor Ort stattfinden.
Die beiden Erstpreisträgerinnen Karolia und Dalia dürfen sich stattdessen über Urkunden und einen Geldpreis freuen. Ebenso erhält die Astrid-Lindgren-Schule eine Urkunde und eine zusätzliche Ehrung, was den hohen Stellenwert des Preises für die Schülerinnen zeigt.

Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist an der Astrid-Lindgren-Schule eine gute alte Tradition, jedes Jahr nehmen die Ethik-Gruppen daran teil und oft erringen die SchülerInnen auch einige Preise.
Der Wettbewerb, der jährlich von der Landeszentrale für politische Bildung ausgetragen wird, will Jugendliche für politisch und gesellschaftlich relevante Themen sensibilisieren.
Es stehen immer mehrere Themen zur Auswahl, die SchülerInnen dürfen frei wählen.
An dem Wettbewerb können sie sich auf vielfältige Art und Weise beteiligen, zu Themen die sie selbst betreffen. Dabei sind sie dazu aufgefordert, ihre Zukunftswünsche, Ideen und Visionen in verschiedenen Formaten auszudrücken.
So hatten sich die beiden Schülerinnenmit dem Thema Umweltschutz auseinandergesetzt. In ihrem Comic geht es um ein Mädchen und seinen Vater, die gemeinsam nach einer Möglichkeit suchen, sich aktiv gegen die Verschmutzung des Meeres einzusetzen.
Über mehrere Wochen hinweg hatten sie an ihren Zeichnungen und den zugehörigen Texten gearbeitet, bis sie endlich mit ihrem Ergebnis zufrieden gewesen waren.

Die Schule kann sich außerdem über weitere sechs GewinnerInnen freuen, die sich einen dritten Platz sichern konnten. Sie erhielten Urkunden und Sachpreise.
Außerdem erhielt die Schulbibliothek als Anerkennung einen aufwändig gestalteten Bildband.
So werden auch die Ethikgruppen des nächsten Schuljahres unter der Leitung der Ethik-Lehrerinnen am nächsten Wettbewerb wieder teilnehmen und versuchen, die begehrten Preise zu erringen.